Versprechen gebrochen

 

Unschuldig und jung haben wir uns getrofffen,

begannen auf ewige Freundschaft zu hoffen

Deine Augen haben stets zu mir gesprochen,

doch ich habe meine Versprechen gebrochen

Flehtest mich als Kind schon um Hilfe an

Klammerten uns aneinander, verloren uns dann

So viel Leid! Das Leben hat uns hart gemacht

So vergaßen wir einfach, wie man lacht

Und unsere Wege trennten sich im Streit

Großer Stolz ist nicht für Verhandlungen bereit

Ich habe dich nur noch von fern gesehen

und versucht, dich wieder zu verstehen

Deine Augen bluteten, deine Blicke so verletzt

Bist immer nur von Hier nach Dort gehetzt

Irgendwann haben wir uns ganz verloren,

seit dem habe ich nie mehr etwas geschworen

Nach Jahren standest du wieder vor meiner Tür

Ich ließ dich ein, doch mein Herz blieb bei mir

Es ignorierte, was es vor sich sah

Ich war einfach nicht mehr für dich da

Ängstlich habe ich nur an mich gedacht,

den größten Fehler unseres Lebens gemacht

Jetzt sehe ich zurück und es tut mir so leid

Ich wünschte, wir wären wieder zu zweit!

 

Der Kopf und das Herz...

"Ich habe es von Anfang an gewusst",
wollte ich sagen, als du gingst,
aber du hattest mir die Kehle zugeschnürt
... mir nicht mehr zugehört
... mich nicht mehr gespürt.
Es war wie ein Traum,
als du sagtest, du liebst mich,
dabei habe ich es die ganze Zeit geahnt
... was sich da Tödliches anbahnt
... und alle haben mich davor gewarnt
Aber ich war nur noch zähe Masse Liebe,
die an dich glaubte, sich nach uns sehnte
und den Tod durch künstliches Koma hinausschob
... die uns beide belog
... bis zu unserem Tod

*Sommer 2007*

Land unter

 

Entsetzen und Schock in aller Augen

Niemand wollte dem anderen glauben

„Das passiert nie wieder!“, sagten sie mir,

nun schwappt uns das Wasser über die Tür

Erinnerungen wurden weggespült

Und alte Wunden aufgewühlt

Alles verloren und neu begonnen,

manche haben an Weisheit gewonnen

Nun steht man wieder im 2002

Läuterung ist niemals vorbei

Lasst uns einander die Hände reichen

Bis die letzten Wellen weichen

Lasst uns dieses mal mehr noch lernen

Denn was noch kommt, steht in den Sternen

Die Natur ist wichtig und größer als wir

Unsere geliebte Stadt liefert Beweise dafür

Köpfe hoch! Wir werden wieder aufstehen

Denn wie ihr wisst muss es doch weitergehen

Tränen von Fremden bringen uns Licht

Was auch passiert; Aufgeben tun wir nicht!

 

*03.06.2013*


Woher kommt der Schmerz?

 

Meine Welt hörte auf,

sich zu drehen

Dachte nicht im Traum daran,

plötzlich blieb sie stehen

 

Den Zauber kann man

Nicht an sich binden

Er verweilt nur kurz,

um wieder zu verschwinden

 

Der Schmerz ist unberechenbar

Und trifft mitten ins Herz

Wenn Liebe dieser Zauber ist

Woher kommt der Schmerz?

Warum sind wir hier?

 

Stille, Stille

wohin gehst du mit uns?

Die Welt atmet unter mir

Warum wir?

 

Freier Wiille und Frieden

Starke Worte, die jeder versteht

Und auch wieder nicht

Unsere Pflicht

 

Hände, Hände

eine Hand passt in die andere

Zufall? Wohl kaum

Wahrer Traum!

 

2012 Jahr der Veränderung

Es ist kein negatives Wort

Der Geist regt sich

Die Menschheit bewegt sich!

5 Jahreszeiten

 

Der Frühling war heißer als der Sommer

Die rosa Knospen der Bäume jedoch frommer

Unschuldig wehten sie im Wind hin und her

Jetzt - 3 Jahre später - gibt es sie nicht mehr

 

Der Sommer war warm nur, fast schon lau

Doch die Sonne schien immer, der Himmel war blau

Aber die Nächte waren stets bitterkalt

Die Gänsehaut - jetzt in der Wärme - vergesse ich sie bald

 

Der Herbst kam schneller als gedacht

Wie viel weniger habe ich plötzlich gelacht

Seine Kälte riss uns entzwei

Heute friere ich bei de Erinnerung allein, denn es ist vorbei

 

Der Winter war wie ein Schlaf unter Glas

Ein Zustand völliger Isolation, den ich vergaß

Tränen erstickten meine Atemzüge und Gedanken

Heute bin ich ärmer um jenes, was wir fanden

 

Jahreszeit Nummer 5 bleibt namenlos

Sie ist kurz und imaginär und doch ist sie groß

Sie ist das weite, offene Land

Andere hätten sie vielleicht Schicksal genannt....

 

~irgendwann~

Es gibt kein Zurück

 

Mit jeder Faser ihres Seins

war sie mit ihrer Arbeit eins

Sie hat es geliebt, Freude zu schenken

und sich so von ihren Problemen abzulenken

Die Menschen waren vertraut wie Freunde

Es waren jeden Tag dieselben Leute

Sie kannten sie und sie war beliebt

Sie hat so wunderbar ihre Rolle gespielt

Und traf sie die Leute in der Stadt wurde sie erkannt

Es fühlte sich an wie im Wunderland

Ein Lächeln von Fremden – wie gut ihr das tat

Und jede Sekunde Freude auf den nächsten Arbeitstag

Jeden Tag perfekt gewesen und alles gegeben

Der Laden war ihr ganzes Leben

Ihre kleine Zuflucht und ihr Rettungsring

wo sie dieser Kaffeeduft wie Zuhause empfing

Wie ein Sonntagmorgen begrüßte er sie

Mehr Liebe für fremden Boden empfand sie wohl nie

In Erinnerung schließt sie sich oft noch dort ein

Es wird wohl immer ein zweites Zuhause für sie sein

Die Gedanken und Gefühle daran nimmt sie mit

Sie trauert für sich allein, doch es gibt kein Zurück

 

~01.12.2010~